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Deutliche Kritik am aktuellen Morbi-RSA

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Deutliche Kritik am aktuellen Morbi-RSA und dem kürzlich hierzu veröffentlichten Sachverständigengutachten hat der stv. Fraktionsvorsitzende der DAK Mitgliedergemeinschaft, Gerhard Hippel,  im Verlauf seines Statements anlässlich der Verwaltungsratssitzung der DAK-Gesundheit am 21.12.2017 geäußert.

Nachfolgend der Wortlaut seines Statements – es gilt das gesprochene Wort.

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

der Verwaltungsratsvorsitzende sprach in seinem Statement mehrfach von einem spannenden Jahr, das nun zu Ende geht. Wenngleich die Spannung in wichtigen Bereichen unseres, nicht nur politischen, Lebens vorläufig bleibt — ich denke nur z. B. an die Verhandlungen zum Zustandekommen der nächsten Regierung, so entsteht natürlich auch immer der Wunsch nach Entspannung.
Das wäre zumindest in dieser Jahreszeit auch mehr als passend. Leider können wir hier noch keine abschließenden Weihnachtsgeschenke verteilen, aber dennoch einen würdigen Jahresabschluss zur Kenntnis nehmen.

Gerhard Hippel

Gerhard Hippel

Wir alle wissen um die Nöte, die uns die Auswirkungen des MORBI-RSA bereiten. Wie oft haben wir, nicht nur in diesem Gremium, unseren Unmut darüber zum Ausdruck gebracht und die richtigen Adressaten zum Umlenken aufgefordert. Die Ergebnisse sind hinlänglich bekannt, auch unsere Hoffnungen, dem nun vorliegenden Sachverständigengutachten gegenüber, konnten die Hoffnungen nicht ansatzweise erfüllen. Daher große Spannung – was wird? Und deshalb gleichzeitig längst keine Anzeichen für Entspannung!

Daher macht aus Sicht der DAK Mitgliedergemeinschaft der Vorstand das einzig richtige: nämlich die klare Ansage an Führungskräfte und Mitarbeiterschaft, sich nicht abbringen zu lassen vom Weg der strikten Stärkenverbesserung – die wir ohne Zweifel haben – und der Aufgeschlossenheit notwendigen Strukturveränderungen gegenüber zu stehen. So gesehen ist es gut zu wissen, dass dieser Prozess nicht beliebig abläuft, sondern „unterfüttert“ wird durch die schon vorgestellten Visionen des Vorstandes. Wenn es gelingt, die Mehrzahl der Beschäftigten von diesem Weg zu überzeugen, sollten wir auch sicher sein, in die schon vom VR-Vorsitzenden prognostizierte positive nahe Zukunft zu schauen.

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

welche Jahreszeit wäre besser geeignet, wenn nicht die Weihnachtszeit, um herzlichen Dank zu sagen all denen, die für die guten Ergebnisse die wir erreichen konnten, mit Ihrer Arbeit beigetragen haben. Die MG nimmt den bevorstehenden Jahreswechsel gern zum Anlass, um auch in diesem Kreis Dank zu sagen für die kollegiale und konstruktive Zusammenarbeit.
Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten die DAK-Gesundheit, trotz ungleicher Rahmenbedingungen auch im Jahr 2018, zu einer wieder wachsenden und im Konzert der Mitbewerber attraktiven Krankenkasse zu machen.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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