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Reform des Morbi-RSA

Walter Hoof, Vorsitzender der DAK MG

Die Politik muss die Vorschläge der Monopolkommission zur Reform des RSA aufgreifen!

Die DAK Mitgliedergemeinschaft begrüßt die Forderungen des jetzt vorgestellten Sondergutachtens der Monopolkommission zu „Stand und Perspektiven des Wettbewerbs im Deutschen Krankenversicherungssystem“, den Risikostrukturausgleich zu korrigieren.

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„Die Politik muss den Morbi-RSA zügig weiter entwickeln, um Wettbewerbsverzerrungen im System zu beheben“, so Walter Hoof, Vorsitzender der DAK Mitgliedergemeinschaft.

 

Die Monopolkommission hat zu den zentralen Reformbedarfen, der Manipulationsanfälligkeit, den falschen Präventionsanreizen und der regionalen Unwucht die richtigen Fragen gestellt und Schlüsse gezogen.

Die DAK Mitgliedergemeinschaft sieht sich durch die Monopolkommission in der Auffassung bestätigt,
dass der Wettbewerb der Krankenkassen um Verträge mit Kodierinhalten ökonomisch ineffizient ist.
Dadurch werden Ressourcen eingesetzt, die in der Versorgung fehlen. Zudem hemmt der Morbi-
RSA den Anreiz der Krankenkassen, in Prävention zu investieren. Die DAK Mitgliedergemeinschaft teilt ebenfalls die Feststellung der Monopolkommission, dass dem im derzeitigen System ein Ausgleich der regional sehr unterschiedlichen Versorgungskosten fehlt.

Walter Hoof: „Als Vorsitzender der DAK Mitgliedergemeinschaft fordere ich nachdrücklich, dass die Ergebnisse der Monopolkommission zum Morbi-RSA in die derzeitige Evaluierung des RSA durch den Wissenschaftlichen Beirat einfließen müssen und dass die Politik die Analyse der Monopolkommission und ihres Vorsitzenden Prof. Wambach bei der Reform des Morbi-RSA aufgreift.“

Die DAK Mitgliedergemeinschaft, gegründet 1955, ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Mitgliedergemeinschaften der Ersatzkassen e. V. (AGuM).

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